Carlos Sastre ist der Gewinner der Tour de France 2008

Die Tour de France 2008 hat gestern ihren Sieger gekürt: Der Spanier Carlos Sastre (33) vom Team CSC. Er konnte nach der 143 Kilometerfahrt auf dem Siegertreppchen stehen und den Jubel genießen. Verdienter Sieg- dies hört man von vielen, auch von Konkurrenten.

Jens Voigt, sein deutscher Kollege bei der dänischen CSC-Equipe, äußerte sich über den Gewinner: „Endlich hat er das erreicht, was er seit Jahren verdient hat!“ Zu den Favoriten gehörte Sastre nicht, konnte aber wegen „harter Arbeit“ und „großer Leidensfähigkeit“ das gewünschte Ergebnis erreichen und zwar ganz ohne Doping.

Was aber nicht für jeden galt, denn ein weiterer Dopingfall wurde bekannt:
Der Kasache Dimitriy Fofonov wurde umgehend, nach dem Befund des Dopingmittels Heptaminol, suspendiert. Er hatte eine sehr hohe Dosis des Mittels intus, die die Durchblutung fördert. Neben Manuel Beltran, Moises Dueñas Nevado und Riccardo Ricco ist dies der vierte Dopingfall in der Frankreich Rundfahrt 2008.
Ohne Doping und sichtbar glücklich war auch der zweit platzierter Gerald Ciolek aus Pulheim. Den dritten Platz konnte Bernhard Kohl aus Österreich vom Team Gerolsteiner für sich gewinnen.

Warum das CSC- Team mit Abstand das stärkste des Rennens war erklärt Sastre:
„Wir halten alle zusammen, wir verstehen uns, und vielleicht ist es das, was den kleinen, aber feinen Unterschied am Ende zwischen gleich talentierten Fahrern ausmacht. Ich habe vom Team aus taktischen Gründen die Erlaubnis erhalten, in L’Alpe d’Huez anzugreifen, obwohl mein Team-Kollege Frank Schleck das Gelbe Trikot getragen hat. Das ist nicht selbstverständlich.“

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