Die mündliche Prüfung

Schon die schriftliche Prüfung ist für den Ein oder Anderen eine riesige Hürde, doch bei den mündlichen Prüfung bekommen es die Studierenden erst recht mit der Angst zu tun. Nicht etwa, weil das Wissen nicht vorhanden ist, sondern weil das freie Sprechen, keine einfache Angelegenheit ist. Lampenfieber kennt jeder, selbst die „alten Hasen“ trifft es immer wieder.

Hier ein paar Tipps: Der erste Schritt besteht darin, sich gründlich mit dem Stoff vertraut zu machen. Denn mit dem gelernten Stoff im Hinterkopf, müssten die Antworten eigentlich sofort aus einem heraussprudeln. (Vor dem Spiegel üben, auch wenn es bisschen blöd aussieht. Noch effektiver ist es, vor Familie oder Verwandtschaft zu sprechen, auf jeden Fall vor Publikum. Das bringt Übung und Selbstsicherheit.)

Wenn da nicht das Wort eigentlich stünde…

Viele bekommen, wenn sie dran sind, ein totalen Blackout und wissen auch nicht mehr wie ihre Telefonnummer lautet. Ungewöhnlich sind jedoch Blackouts nicht. Fast jeder achte Student leidet unter dem „Brett vor dem Kopf“.

Was Du in dem Moment nur tun kannst: Ruhe bewahren! Dramatische Mimiken und Gestiken bringen zu nichts. Ein Model das auf dem Catwalk umknickt, steht auch wieder auf und tut so, als wäre es die normalste Sache der Welt.

Tief ein und wieder ausatmen, den Lehrer/Dozenten bitten die Frage zu wiederholen, Konzentration!

Nach dieser Hürde sollten die Antworten dann kommen, jetzt gilt es auf Haltung, die Hände und auf die Aussprache zu achten. Auch die besten Antworten sind auf ihre besonders gute Präsentation angewiesen. Der Prüfer wird besonders hierauf achten, diese Minuspunkte lassen sind aber abtrainieren.

Also: Hände aus der Hosentasche. Nicht rumhampeln. Deine Hände, keine theatralische Gesten! Blick durch das Publikum streifen lassen, nicht zu Boden schauen. Vernünftige Kleidung hilft, denn der Prüfer wird viel Zeit haben, sich den Prüfling genau anzuschauen. Langsam, deutlich und laut sprechen. Frage nicht verstanden? Nicht mit „Häh?“ antworten, besser: „Ich habe die Frage akkustisch nicht verstanden, könnten Sie sie bitte wiederholen?“ Konzentration ist das A und O! Nicht vom Publikum ablenken lassen, also nicht lachen- der Prüfer könnte es falsch verstehen. Besonders wichtig: Stets gut auf die Frage, die gestellt wird, achten. Versteckte Stolpersteine werden gerne mit in die Frage eingebaut. Noch mehr Infos findet ihr unter den weiteren Beiträgen über Prüfungen! Viel Erfolg!

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