Studienkredit, Ja oder Nein?
Auch wenn bestimmte Kredite für Studierende leicht zu bekommen sind und relativ günstige Zinsen haben, sind sie nicht die ersten Wahl für Studierende. „Finanztest” rät dabei zunächst Alternativen wie Stipendium, Unterhalt durch Eltern und Bafög auszuschöpfen.
Erst wenn es dem Studierenden nich gelingt sein Studium durch Bafög, Unterstützung der Eltern oder Jobs sein Studium zu finanzieren, sollte dieser sich, so die Angaben der Stiftung Warentest, nach einem Studienkredit umschauen. Wie die Zeitschrift „Finanztest” berichtet, sind Studienkredite relativ leicht zu bekommen und die Zinsen sind günstig. Wenn der Studierende fünf Jahre lang studiert und monatlich 300 Euro erhält, diesen Kredit dann innerhalb von zehn Jahren zurückzahlt, kann mit einem Effektivzins zwischen 6,4 Prozent und 7,9 Prozent rechnen. „Finanztest” rät dabei zu einem Kredit der staatlichen Förderbank KfW.
Eine andere private Bank bietet ein Studienkredit ab dem Hauptstudium an, mit einem Effektivzins von 4,8 Prozent, wenn das Darlehen in acht Jahren und acht Monaten zurückgezahlt wird. Die Stiftung Warentest rät Studierende aber dazu, vor einem Studienkredit, alle anderen Finanzierungsquellen auszuschöpfen.
Die Finanzierung im Examensjahr werden von Darlehenskassen, so „Finanztest” günstige Alternativen zum Studienkredit angeboten. Sofern es einen Bürgen gibt, sind diese oft zinslos. Auskunft hierüber erteilen die örtlichen Studentenwerke.








