Gamedesigner begehrt

Die Mediadesign-Hochschule in Düsseldorf lehrt Studenten, die Entwicklung von Computerspielen.

Die Berufschancen sind gut, denn der Markt boomt. An der Mediadesign-Hochschule wird der Studiengang Gamedesign angeboten, hier lernen die Studierenden wie Computerspiele konzipiert, gestaltet und programmiert werden. Die Spielemacher können sich kreativ austoben. Eltern und Großeltern sind zu Anfang meist irritiert, denn etwas Konkretes können diese sich nicht auf Anhieb vorstellen. Seit 2006 wird in Düsseldorf der Bachelor Studiengang Gamedesign angeboten. In Deutschland ist es eine der wenigen Möglichkeiten sich zu einem Spieleentwickler auszubilden. Monatlich müssen hierfür 799 Euro Gebühren entrichtet werden.

Die Studierenden des ersten Semesters lernen in der Informatikvorlesung das Programmieren, mit Grafik- und Animationsprogrammen wird später gearbeitet. Zum Studium gehören auch das Zeichnen und Modellieren. In Seminaren wird zum Beispiel, das Entwerfen einer fiktiven Kreatur gelernt. Zunächst auf dem Papier und dann auch als erste Skulptur. Die Ein oder Andere Figur wird in einer Glasvitrine im Flur der Hochschule ausgestellt.

Alle Studenten besuchen anfangs noch alle die selben Kurse, nach vier Semestern jedoch folgt die Trennung. Sie spezialisieren sich und entscheiden in welchem Bereich sie danach tätig sein wollen. Ob sie Fantasiewelten gestalten, Spielkonzepte entwickeln wollen oder diese programmieren möchten.

Die Professoren bestätigen, dass den Studierenden der Arbeitsmarkt nach dem Studium gut gesonnen ist. Auch wenn Computerspiele oft als “Kinderkram” bezeichnet oder als eine Art Gefährdung angesehen werden, sitzen immer mehr Fans vor ihren Konsolen. Daher entstehen auch immer mehr deutsche Produktionsfirmen. Die Wachstumsrate im Spielbereich liegt bei 20 Prozent, diese Tatsache ist nicht zu übersehen. Ähnlich wie eine große Kinoproduktion ist die Neuentwicklung eines Spieles mit enormem finanziellem, zeitlichem und personellem Aufwand verbunden. Bis zu drei Jahren kann ein solcher Prozess dauern.

Obwohl die deutsche Spielproduktion der amerikanischen und asiatischen hinterher hinkt, sind Spiele wie “Siedler” oder “Crisis” dennoch in der Lage auf dem internationalem Markt mitzuhalten.

Computerspiele sind ihr “Schmuddel-Image” nciht losgeworden und Gewaltspiele werden noch immer kritisiert. Den angehenden Spieleentwickler hält das nicht ab. Es sind die Charaktere, die Welten und die Storyline die einen binnen weniger Minuten faszinieren.

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