Seminararbeiten
Studierende zeigen in einer Seminar- oder Studienarbeit ihre Fähigkeiten zum selbstständigen und wissenschaftlichen Arbeiten. Dabei sollte die Arbeit nachvollziehbar zu einem Ergebnis führen. So kann schon die Einleitung Ausschluss darüber geben, was, warum und wie es getan wird. Auch die Ziele und die und die Ergebnisse sollten im Vorraus benannt und ihre Interpretation eingeleitet werden. In einer Seminararbeit ist es an dem Studierenden komplexe Sachverhalte zu beleuchten und so deutlich zu vermitteln. Das bereits behandelte Thema und das Vorwissen sind der entsprechende Maßstab dieser Arbeit.
Die folgenden Ausführungen stellen nur Beispiele und Hilfestellungen dar. Denn in Abhängigkeit mit Studiengang, Semester und Professor unterscheiden sich die formalen Richtlinien gewaltig. So sollte der Studierende sich früh genug darüber informieren, welches die geforderten formalen Aspekte sind. Die Ausgangsnote orientiert sich nämlich nicht nur am Inhalt der Arbeit, so können nicht erbrachte formale Richtlinien, den Schnitt der Note runtersetzen!
Standardelement einer Seminararbeit:
- Titelblatt
- Inhaltverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil
- Glossar
- Literaturverzeichnis
Des weiteren ist es unerläßlich die Form zu wahren. Die Form bezieht sich nicht nur auf das Schriftbild, sondern auch auf die Zeichensetzung, die Rechtschreibung, sinnvolle Absätze.
Weitere Standards:
- das Schriftbild
- Abkürzungen
- Visualisierungen
- Zitate und Quellenangaben als Fußnoten und im Quellenverzeichnis
Welche Inhalte sollten auf einem Titelblatt:
- Vorname und Name
- Anschrift
- Matrikelnummer
- Studienrichtung
- Seminarbezeichnung
- Name des Dozenten
- Thema der Arbeit
- Ort und Datum der Seminararbeit/Hausarbeit
Im den folgenden Abschnitten werden wir einen logischen Ausbau einer Seminararbeit/Hausarbeit aufzeigen:
Das Inhaltsverzeichnis hat die Aufgabe eine inhaltliche Gliederung zu liefern, damit der Leser im Vorfeld sich auf die folgenden Ausarbeitungen einstellen kann. Daher ist hier eine strukturelle Gliederung maßgebend. Die logische Gedankenfolge und Argumentationsfaden bilden das Gerüst der Arbeit. Dazu werden Kapitelüberschriften mit Menuepunkten erarbeitet und mit Seitenzahlen gekennzeichnet. Die Kapitelüberschriften sollen die Kernpunkte der Seminararbeit wiedergeben. Unter den Kapiteln werden dann Unterpunkte in logischer Reihenfolge plaziert, die den Punkt aus verschiedenen Gesichtspunkten abhandeln.
Die Einladung hat die Aufgabe eine kurze Darstellung zu liefern, welches die Beweggründe für die Themenwahl waren. Natürlich hat eine empirische Arbeit auch die Aufgabe ein Ziel zu verfolgen. Dieses muss in der Einleitung definiert werden. Die wissenschaft bietet verschiedene Methoden der Herangehensweise. Eine Erläuterung der Vorgehensweise gibt dem Leser die Möglichkeit die Betrachtungsweise des Autors nachzuvollziehen. Letztendlich muss die Einleitung einen groben Überblick über das Thema geben.
Nach der Einleitung kommt der Haupteil der Seminararbeit. Es handelt sich um das tatsächliche Thema, dass erarbeitet werden soll. Die Heransgehensweise ist dabei weitgehend frei und vom Dozenten abhängig. Lediglich die Kennzeichnung von Zitaten, Quellenangaben, Schriftbild und Schriftgrad sind feste Größen, deren Einhaltung man verpflichtet ist. Das “eigentliche” Referat. Dazu können keine speziellen inhaltlichen Angaben gemacht werden, da Gliederung bzw. Gestaltung weitgehend vom Thema abhängig sind. Im wesentlichen gelten die hier allgemein angeführten formalen Merkmale, insbesondere was Gliederung, Quellenangaben und Schriftbild angeht.Die Literaturliste gibt Auskunft über sämtliche Quellen, die für die betreffende Arbeit relevant waren, also nicht nur über die tatsächlich benutzte Literatur, sondern u.U. auch über Schriften, die der Verfasser für relevant befindet, jedoch selbst nicht benutzen konnte.
Literurverzeichnis:
- alphabetisch oder kapitelweise nach Art des Schrifttums (z.B. Quellen, Bibliographien, Sekundärliteratur usw.)
- Im Hausarbeiten-Archiv besteht aus 51189 Arbeiten, davon sind 15551 kostenlos. Ihr könnt mit Suchbegriffen im ganzen wissenschaftlichen Archiv stöbern. Link Tip: www.hausarbeiten.deDas Essay- lesen, denken, schreiben
Was ist ein Essay? Wozu muss ich das schreiben? Wann muss ich es überhaupt schreiben? Über wen und wie?
Fragen über Fragen und hier gibt’s die Antworten:Ein Essay ist eine Abhandlung, die eine literarische oder wissenschaftliche Frage in knapper und anspruchsvoller Form behandelt.
Es ist eine kritische Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema. Es ist eine erklärende Darstellung, meist aus einem persönlichen Blickwinkel.
Dies muss man als Abschlussarbeit bei (Fach-) Abitur und Studium absolvieren.
Welche Themen kann man wählen?
Es steht dem Studierenden frei, welches Thema er oder sie wählen möchte. Hier sind ein paar Tipps in verschiedenen Bereichen:
Politik: Irakkrieg/ Irankonflikt/ Kampf gegen den Terrorismus/ Demokratie in GB/ Präsidentschaftswahlen USA/ Amerika/ Amerika- Hort der Freiheit in der Welt/ Tierrechte (weitere Verstärkungen?)/ Homosexualität auf der Welt/ Religionen (manche unerwünscht?)
Forschung: Gentechnik/ Kernenergie/ Stammzellenforschung
Medizin: Kosten/Nutzen- Rechnung für medizinische Behandlungen
Pro/Contra: Schuluniformen/ Buchpreisbindung/ EU-Beitritt der Türkei/ Subventionen für Steinkohle/ Studiengebühren/ Sterbehilfe
Kunst/Design: Individualität der Kunst zwischen Hooligans und Sprayern/ Bedeutung der Kunst in der Gesellschaft/ Ist Kunst nur gut, wenn sie ihr Geld wert ist?/ Kunst aus dem Supermarkt/vom Band?/ Was sind Künstler?/ Kunst früher und heute
Wozu gibt es Essays?
Vergangene Semester haben deutlich gemacht, dass die bisherige Praxis der Seminargestaltung durch Referate keine Eigeninitiative fördert. Weder das Selbststudium und eigenständiger Sitzungsvorbereitung, noch die Bereitschaft zur Einbringung der Studierenden in den Sitzungen wird angeregt. Lehrer sowie Studierende sehen dies als große Belastung.
Ob Referate für dieses Problem ausreichend sind, steht noch in Frage. Also soll Abhilfe geschaffen werden, mit zielgerichteter Vortragübung und deutlicher Vortragskritik.
Welche Rahmenbedingungen gibt es?
Die Arbeitszeit beträgt ca. 7- 10 Tage
Das Essay muss auf einem DIN-A-4 Blatt, schwarz-weiß ausgedruckt, abgegeben werden.
Die Länge eines Essays soll mind. 1.000 Worte beinhalten, aber nicht mehr als 2.000.
Direkte und indirekte Zitate dürfen zusammen nicht mehr als 25 % der Arbeit umfassen und müssen als Zitate erkennbar sein.
Welche inhaltlichen Anforderungen gibt es?
Sinn eines solchen Essays ist es die persönliche Meinung (begründet, verständlich) zu dem gewählten Thema mitzuteilen.
Ein gutes Essay erkennt man daran, dass die Argumente der Wahrheit entsprechen und überzeugt begründet werden können. Aber auch an der gedanklichen Eigenständigkeit in Thesen und/oder Beispielen.
Worin liegt der Unterschied zwischen Hausarbeit und dem Essay?
Die Hausarbeit verzichtet auf genaue Belege der Gedankengänge in Form eines Anmerkungsapparates, stattdessen ist die möglichst freie Argumentation wichtig.
Man unterscheidet zwischen sechs verschiedenen Arten von Essays:
1. Argumentative – Thema über Uneinigkeit wird aufgegriffen und durch Argumente belegt.
2. Beschreibende – Ziel ist ein anschauliches Bild von einer Person (Gegenstand, Ort…) zu zeichnen. Ziel, anhand vieler Details, sich die Person (etc.) vorzustellen.
3. Erzählende – Ziel ist es, eine Ereigniskette aus einem persönlichen Blickwinkel zu betrachten, den Standpunkt des Erzählers zu erklären.
4. Imitierende – Man nimmt sich einen schon bestehenden Essay, zieht die Hauptthese und Argumentation heraus und benutzt seinen eigenen Stil um das Ganze umzusetzen.
5. Überzeugende – Der Schriftsteller versucht den Leser durch Details und Hintergrundinformationen von seiner Meinung zu überzeugen.
6. Vergleich und Gegensatz – Zwei oder mehrere Gegenstände werden verglichen und gegenüber gestellt.
Hilfe bei der Suche des richtigen Themas kann man Lehrer, Dozenten, Freunde und Familie fragen, jedoch bei der Umsetzung ist die eigene Meinung und Kreativität gefragt.








