Lafontaine gegen Enteignung

Der Vorsitzende der Linkspartei Oskar Lafontaine, sorgt mit seiner Rede für Aufsehen. Dabei übte er Kritik an milliardenschweren Familienunternehmen und forderte anschließend, das Vermögen zu verteilen.

Oskar Lafontaine, der Vorsitzende der Parte die Linke erklärt die Anhäufung von Milliarden-Vermögen für verfassungswidrig. In einer Podiumsdiskussioni nannte er dabei als Beispiel die Eigentümerfamilie des Autozulieferers Schaeffler. So stellte er in der Diskussion mit dem Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins „Capital”, Klaus Schweinsberg, die Frage „Kann das sein, dass Frau Schaeffler mit ihrem Sohn zehn Milliarden erarbeitet hat? Nein, das kann nicht sein”.

Über Generationen hinweg wurde das Betriebsvermögen bei Schaeffler vor allem durch die Arbeitnehmer aufgebaut, doch Lafontaine kritisiert, dass das Vermögen dann nur der Eigentümerfamilie zugutekommt. So erklärte das als „grundgesetzeswidrig Verhalten”, denn laut Verfassung ist Enteigung verboten. Lafontaine sieht hierbei die Enteignung der Arbeitnehmer und diese Enteignung soll rückgägnig gemacht werden. So schlug der 65. Jährige vor, dass Arbeitnehmer stärker am Betriebsvermögen beteiligt werden.

In den vergangenen Monaten machte die Schaeffler-Gruppe wegen ihrem Übernahmekampf um den Zulieferer Continental, auf sich aufmerksam.

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