Die Olympischen Spiele verabschieden sich von Peking

Am Sonntag hat sich Peking mit einem bunten Fest von den Sommerspielen der XXIX. Olympiade verabschiedet. Der IOC-Präsident Jacques Rogge, der mit den porttagen in China sehr zufrieden war, beendete die Spiele um20.58 Uhr Ortszeit gegenüber rund 90 000 Zuschauern in Nationalstadion Pekings.


Etwa eine Milliarde Menschen bewunderten an den Fernsehschirmen das bunte Abschlussspektakel. Traditionsgemäß rief der Belgier die Jugend der Welt dazu auf, sich zu den Sommerspielen 2012 zu treffen: „Danke Peking - auf Wiedersehen in vier Jahren in London”. Weiterhin sprache Rogge von 16 erfolgreichen Sporttagen, die den Teilnehmern und Zuschauern „liebevoll in Erinnerung” bleiben werden.

Das Olympische Feuer erlosch um 21.24/15.24 Uhr. Anschließend folgte ein Feuerwerk, unterstützt durch musikalische Stücke. Der Belgier erklärte, dass die Entscheidung für Peking richtig war. Denn so habe die Welt viel über China erfahren, und China wiederum habe einiges über die Welt lernen können.

Später überreichte Pekings Bürgermeister Guo Jinlong die olympische Fahne an Boris Johnson, den Bürgermeister Londons. Die ersten olpympischen Spiele in China glänzten durch die perfekte Organisation, dem Goldregen für die Athleten des Gastgebers und insgesamte eine tolle Stimmung. Dennoch werden die Diskussionen über Menschenrechte, Pressefreiheit und Doping noch weitergeführt werden.

Rogge berichtet, dass die Erinnerungen der vergangenen Wochen noch lange bestehen bleiben werden. Ohne Zweifel war es die richrige Entscheidung, die Spiele nach China zu vergeben, auch wenn der Weg dorthin sehr lang gewesen ist.Mit Olympia lassen sich zwar die Krankheiten der Welt nicht heilen, dich könnten sich auf einen positiven Wandel auswirken. Rogge erklärt die Olympia als eine „Inspiration für die junge Generation”.

Alle infrastrukturellen Maßnahmen sollen geschätzt, etwa 40 Milliarden Euro gekostet haben. Nach dem Olympia-Motto „Eine Welt, ein Traum” wurde in der Arena eine große Party gefeiert. Die Sportler zogen noch einmal ins Stadion und bilden auf den Tribünen, bunte Gruppen der insgesamt 204 Nationen. Die 300 deutschen Athleten marschierten angeführt von der Kanu-Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin in das überfüllte Stadion.

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