Comeback des Jahres: Gerhard Schröder ist wieder da
Erst der Führungswechsel der SPd und die Rückkehr von Franz Müntefering, nun wird auch der frühere Kanzler Gerhard Schröder in die Politik zurückkehren. Er übernimmt die Rolle des Wahlkampfhelfers für Frank-Walter Steinmeier. Vorerst schreibt er nur Lobeshymnen über seinen ehemaligen Mitarbeiter.
Bisher ist nun schon fast die ganze Reform-Truppe der Agenda 2010 zurück, bis auf Wolfgang Clement. Für den Bundeswahlkampf 2009 wird SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier prominente Unterstützung erhalten. Die „Rheinische Post” berichtet, dass Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) durch zahlreiche Wahlkampfauftritte für Steinmeier werben wird. Derzeit werden die Pläne über einen Wahlkampf-Einsatz Schröders in der neuen SPD-Führung konkretisiert. Die frühere SPD wäre durch eine Rückkehr Schröders als Wahlkämpfer, wieder vereint. Unter Schröder leitete Steinmeier das Kanzleramt und Müntefering hatte den Partei- und Fraktionsvorsitz. Auch in den vergangenen Jahren blieben die drei Spitzen-Sozialdemokraten in Kontakt, so auch bei der Debatte um die Führungskrise der SPD und Steinmeiers Kanzlerkandidatur, aus der schließlich Beck als SPD-Chef zurücktrat. Sie stehen gemeinsam für die Agenda 2010, die eine innerparteiliche Krise in der SPD herbeiführte und 2005 zu Neuwahlen brachte, die Schröder knapp verlor.
Schröder erkannte die Nominierung des Außenministers Steinmeier zum Kanzlerkandidaten seiner Partei an und würdigte es als richtige Entscheidung. Unter Schröderwar Steinmeier Kanzleramts-Chef und während Schröders Amtszei als niedersächsischer Ministerpräsident auch Leiter der Staatskanzlei in Hannover. Schröder betont daher, dass er mit keinem sonst so eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet hat.








