Das Teilzeitstudium
Die Mehrheit der eingeschriebenen Studenten, besteht rechtlich gesehen, aus Vollzeitstudenten, die nach geltendem Studentenplan eine Semesterwochenstundenzahl von 45 Wochenstunden absolvieren. Sie besuchen somit regelmäßig die Hochschule und zeigen Präsens in der Hochschule. Natürlich nehmen einige Studenten das Ganze nicht so ernst und lernen entweder allein zu Hause, lassen sich von Kommilitionen Unterlagen mitbringen, kopieren diese, oder machen sich ein paar mehr schöne Tage. Der Ehrgeiz und die Zeiteinteilung soll jedem frei überlassen sein. Für manche kann es aus sozialen Gesichtspunkte sinnvoll sein, etwas mehr Zeit für das Studium zu verwenden. Neben dieser optimalen Version ein Studium zu absolvieren, gibt es auch Kommilitonen, die aus verschiedenen Gründen gezwungen sind etwas mehr Einsatz zu leisten. Sie haben einen oder mehere feste Jobs und absolvieren das Studium in der Freizeit. Vorlesungen werden nach Feierabend besucht, Bücher werden am Wochenende studiert und Prüfungen an Samstagen oder Online abgelegt.
Die Wer wird mit dem Teilzeitstudium angesprochen?
Die Hauptzielgruppe sind berufstätige Menschen, die neben dem Job die Gelegenheit nutzen sich beruflich weiter zu bilden. Sie bilden die größte Gruppe der studierender in den Teilzeitstudiengängen. Zur Aufnahme in ein Studienfach an deutschen Hochschulen gelten die gleichen Vorraussetzungen, die von Vollzeitstudenten erwartet werden. Sie müssen somit über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen, die in der Regel nur das Abitur oder Fachabitur für vereinzelte Studiengänge vorausgesetzt werden. Aufgrund der Berufstätigkeit kann nicht die ganze Woche studiert werden. In der Regel finden die Vorlesungen zwei bis drei Mal in der Woche statt. Nur in den Abendstunden haben Teilzeitstudenten für eine Präsensveranstaltung Zeit. Das bedeutet konkret, dass nicht die ganze Woche studiert werden kann. Meist sind die Vorlesungen Werkstags um 18:00 Uhr oder später angesetzt und finden ergänzend noch am Samstag ganztägig statt. Konsequenz daraus ist eine Verlängerung der Studienzeit. Während die meisten Studiengänge eine Regelzeit von sieben oder neun Semester haben, liegt die Regelzeit häufig bei der doppelten Studiendauer.
Wer führt ein Teilzeitstudium durch?
Statistisch gesehen ist der Anteil an Studenten, die eine Berufsausbildung vorweisen, besonders hoch. Die Zweitstärkste Kategorie bilden die Studenten, die ein Aufbaustudium absolvieren, bzw. einen Masterabschluss nachholen. Während der eine oder andere Vollzeitstudent diese Vorgehensweise zur Erreichung einen Bildungsabschluss für unvorteilhaft halten, zeigt die Realität ein anderes Ergebnis. Die parallele Beruftätigkeit beschert den Teilzeitstudenten einen entscheidenden Vorteil. Während die Vollzeitstudenten sich innerhalb kurzer Zeit theoretisches Wissen aneigenen, lernen Teilzeitstudenten täglich die Umsetzung ihres theoretisches Wissens. Entegen der allgemeinen Meinung sind nicht alle Studenten, die neben dem Beruf studieren als Teilzeitstudenten registriert. Man unterscheidet dabei unter faktischen Studenten und Teilzeitstudenten. Faktische Studenten studieren zwar und nehmen auch an Klausuren teil, allerdings ist deren Zeitaufwand für das Studium unter 25 Wochenstudenten. Somit werden diese nicht offiziell als Studenten gezählt. Die Grenzen zwischen den faktischen Studenten bis zu Vollzeitstudenten sind eher schwammig. Alle Angaben baiseren auf Angaben, die die Studenten selbst gemacht haben.
Akzeptanz von Teilzeitstudiengängen
Das Teilzeitstudium hat bei den Studenten einen schlechteren Ruf als in der Wirtschaft. Die Mehrzahl der Studenten tun sich mit der Entscheidung schwer ein Teilzeitstudium durchzuführen. Eher verzichten sie komplett auf ein Studium oder kündigen eine gute Stellung, um sich voll und ganz auf dieses Vorhaben zu konzentrieren. Gespräche mit führenden Personalchefs in Deutschland hat ergeben, dass es für Personalentscheidern bei der Kandidaten-auswahl keine Rolle spielt, wie die Qualikation erreicht wurde. Ausschlaggebend ist das Ergebnis. Einge HR empfinden die Doppelbelasuing als qualifizierend. Studenten, die während ihres Studiums arbeiten, sind nach ihrer Auffassung auch im regulären Job belastbarer und somit besser geeignet Stresssituationen zu meistern. Teilzeitstudiengänge werden auch von großen Unternehmen angeboten. Diese dualen Studiengänge geniessen in der Wirtschaft sogar höheres Ansehen als reguläre Studiengänge. Für den Studenten ist das eine sehr angenehme Form des studierens. Sie erhalten das volle Gehalt und werden während der Arbeitszeit und am Wochenende von der Arbeit freigestellt. Die Freizeit wird genutzt, um an Vorlesungen und Bockseminaren teilzunehmen.
Die verschiedenen Teilzeitstudiengänge
Teilzeitstudiengänge werden in der Regel neben dem Job absolviert. Jeder kann so viel Zeit invesieren, wie er bereit ist zu leisten. Als Umrechungsfaktor gilt, dass ein Vollzeitsemester zwei Teilzeitsemestern entspricht. Je mehr der Student in sein Studium erfolgreich invesiert, desto schneller ist er fertig. Die dualen Studiengänge werden auch als kooperatives Studium oder Studium im Praxisverbund, bzw. duales Studium bezeichnet. Das Hochschulstudium ist eine Kombiausbildung. Eine Berufsausbildung und ein integriertes Hochschulstudium bilden mit einer anschließenden Praktikantentätigkeit in einem Unternehmen den Ausbildungsplan.
Das berufsbegleitenden Studium absolvieren Studenten durch ein spezielles Lehrangebot. Sie nehmen an Block-, Abend- oder Wochenendseminare teil, während sie weiterhin berufstätig sind.
Aufbau- oder Weiterbildungsstudiengängen oder als Masterprogramm bieten diese Studienform häufig an. Das berufsintegrierten Studium wird an Hochschulstudium mit Phasen der praktischen Berufstätigkeit in einem kooperierenden Unternehmen kombiniert. Studierende sammeln somit bereits während des Studiums Berufserfahrungen in ihrem Studienfach.
Das Fernstudium z.B. in Hagen oder Hamburg, bildet den Gegensatz zum Präsenzstudium. Die Fernuniversität versendet Lerneinheiten und Tests mit der Post oder per Email, Internet oder anderen neuen Medien. Das Fernstudium ist ein Selbststudium, dass zu Hause absolviert wird.








