Dualer Studiengang: Maschinenbau
Das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI) bietet in Zusammenarbeit mit der Wuppertaler Universität, zum ersten Mal, ab dem Wintersemester den dualen Studiengang Maschinenbau an. Letzten Dienstag wurde der neu eingeführte duale Studiengang Maschinenbau in einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt. Das Interesse war groß und der Versammlungsraum überfüllt. Abiturientinnen und Abiturienten hatten die Möglichkeit sich in Gesprächen mit Vertretern hiesiger Unternehmen über das neue Angebot zu informieren und konnten zudem mit den Verantwortlichen der BZI und der Uni Wuppertal sprechen.
Der Geschäftsführer des Remscheider Arbeitgeberverbandes und des BZI, Markus von Dreusche hofft bei der starken Resonanz auf Erfolg. Dank der neuen Ausbildungsmöglichkeit können beide Parteien, also Betriebe und Studenten, auf Vorteile hoffen. Praxis und Theorie werden verzahnt, sodass den jungen Leuten eine besondere Ausbildung geboten wird. Hiermit werden ihnen besondere Karrierechancen geboten. Die Unternehmen, die für den dualen Studiengang Ausbildungsplätze bereitstellen, erhalten eine gezielte Personalentwicklung und vor allem eine enge Bindung der Arbeitskräfte an das Unternehmen.
Auch der wissenschaftliche Anspruch der Zusammenarbeit sollte nicht außer Acht gelassen werden. Im Unterschied zum Studium an einer Fachhochschule, werden hier abstrakte Denkweisen und Methodik gezielt zusammengeführt. Der BZI-Ausbildungsleiter Winfried Leimgardt und die zuständigen Hochschulprofessoren Dietrich Hoeborn und Klaus Höfer gehen auf die Ausbildungs- bzw. Studieninhalte ein und stellen die Verknüpfung von praktischer Ausbildung und Hochschulstudium heraus.
Bei der Versammlung stellten die Schüler konkret Fragen, ob man zum Beispiel, auch nach dem offiziellen Beginn in die Ausbildung einsteigen könne oder was beim Abbruch des Studiums zu tun sei. Die Verantwortlichen machen klar, dass für alles eine Lösung gefunden werden kann. Eines wird jedoch vorausgesetzt, nämlich dass die Bereitschaft besteht vier Jahre lang hart zu arbeiten. Auch wenn der duale Studiengang Maschinenbau anstrengend sein wird, wird die Freizeit und das Privatleben nicht darunter leiden müssen.








