Kiffen mit Diplom
In Kalifornien machen sie es zuerst: Erste Cannabis-Uni.
dort wird die erste Cannabis-Universität der Welt eröffnet.
Was wie ein im Haschischrausch erfundenes Gerücht scheint ist jedoch die pure Realität.
Kiffen mit anschließendem Diplom- rund 500 Studenten sollen daran teilnehmen.
Ein Scherz ist dies jedoch keines Falls, hier sollen sich knapp 500 Studenten in dem privaten Institut in Oakland eingeschrieben haben und werden dort weder den Rausch genießen, noch die Benebelung. Den Stiftern geht es eher um die medizinische Nutzung von Cannabisprodukten.
In Kalifornien ist die Nutzung mit Cannabis gegen Depressionen und Schmerzen seit 1996 erlaubt. Auch der Verkauf ist gestattet. Sogar Cannabis-Apotheken gibt es in Kalifornien.
Zu den Lerninhalten der Cannabis-Universität gehört Gartenbau, Knospenpflege, Erntetechniken, “Cannabusiness” und Drogenrecht.
Verboten sind die Joints größtenteils in Amerika.
Laut Bundesrecht ist jedoch der Verkauf nicht gestattet und die Antidrogenpolizei Dea droht den Verkäufern dann mit Strafen. In nur zwölf der 50 US-Bundesstaaten wird Haschisch als Arzneimittel zugelassen.
“Die Regierung gibt enorme Summen für Drogenverfolgung und die Inhaftierung von Menschen aus”, kritisierte die Universitäts-Kanzlerin Danielle Schumacher. Sie hofft darauf, dass man mehr Marihuana verkauft kann und die Steuern an den Staatssäckel abgeführt werden.
Diesen Vorschlag hält Dea-Agent Michael Chapman aus San Francisco als eine Verharmlosung der Gefahren von der Droge. “Das verstärkt ganz einfach die bequeme Vorstellung in der Öffentlichkeit, dass Marihuana wirksam und sicher sei, was es aber nicht ist”, so Chapman.
Das erworbene Zertifikat und Wissen kann in einer Apotheke oder der Pharma-Industrie eingesetzt werden. Ebenso wie für Lobby-Arbeit auf verschiedenen Ebenen der Regierung.
