Bewerbungsfoto
Das Bewerbungsfoto hat auf keinem Land der Erde so eine große Bedeutung, wie dies in Deutschland der Fall ist. Ein Foto setzt sich aus sieben Dimensionen und mehr als 22 Aspekten zusammen. Mit dieser Information erhält ein professionelles Bewerberfoto einen noch gewichtigeren Einfluss als es uns in der Vergangenheit bewusst war.
Studien haben ergeben, dass unsere Wahrnehmung auf Bilder fixiert ist und erst an zweiter Stelle Texte registriert. Durch das Bild wird gleichzeitig auch eine Kategorisierung vorgenommen. Ein sympathischen Bild ist man offener und wohlwollender gegenüber als abgebildeten Personen, die nicht unserem Geschmack entsprechen. Des Weiteren können wir uns textliche Inhalte leichter merken, wenn wir es mit einem außergewöhnlichen Bild verknüpfen können. Somit sichert man sich bei guter Qualifizierung mehr Aufmerksamkeit gegenüber den Wettbewerbern.Â
Positionieren Sie Ihr Bewerbungsfoto auf einer separaten Seite, das sichert mehr Aufmerksamkeit, die nicht durch andere Zeichen und Texte abgelenkt wird. Überdenken Sie, wie der Verkäufer aussehen müsste, damit Sie ihm nahezu alles abkaufen würden. Nehmen Sie sich diesen Gesichtsausdruck als Vorbild und kopieren dies. Was Ihnen gefällt, können Sie auch überzeugend kopieren und spiegelt sie authentisch wider.Â
Ein guter Fotograf wird Sie sicher Fragen, für welche Branche Sie sich bewerben und auf welche Position die Bewerbung ausgerichtet wird. Denn jeder Job richtet auch Standards an das Bild. Verschiedene Hintergründe, Stylings, Positionierung, Mimik, Gestik beeinflussen die Ausstrahlung positiv, neutral oder negativ. Dabei muss es sich nicht gleich um einen “Starschnitt” handeln, aber es gibt zum Beispiel Empfehlungen, welche Größe ein Bild haben kann. Zu empfehlen ist hier ein Bild von 50 mm in der Breite und 62 mm in der Höhe, maximal 60 mm mal 90 mm. Andere bevorzugen Formate von 8 x 6 cm bis 5 x 4 cm. Dazu eine simple Überlegung: Fotostudios liefern üblicherweise bewerbertypische Formate um 6 x 4 cm. Das setzt einen Standard. Größer sollten die Fotos allerdings wirklich nicht sein. Sicher ist allerdings, ein Fotostudio, dass diese Parameter nicht abfragt, sollte Ihnen zu denken geben und vielleicht lieber dazu bewegen ein anderes Studio aufzusuchen.Â
Vertriebler können übrigens gern ein großes Foto wählen, genauso ist es in der Medien- Branche üblich, sich eher mit einem großzügigen Foto zu bewerben. Eine Sekretärin sollte allerdings ihr Foto auf einem normalen Maß anfertigen lassen. Ergo, Bewerber mit großem Ego dürfen in einigen Branchen dies auch zeigen.
Natürlich sollten Sie Ihren Style an das Image des Unternehmens anpassen und nach der Position ausrichten auf die man sich bewirbt. Forschen und informieren Sie sich über das Unternehmen und finden Sie heraus, was das Unternehmen verkörpern möchte. Dies finden Sie zum Beispiel heraus, indem Sie sich die Zielgruppe betrachten, den Außenauftritt analysieren und sich den Web Auftritt anschauen. Unserer Meinung nach sollten Sie ein neutrales Outfit wählen. Für Männer gilt grundsätzlich immer ein gebügeltes Hemd und eine passende Krawatte, dessen Muster mit dem Rest des Fotos harmonisieren sollte . Die Frauen sind beim Outfit etwas freier und sollten einfach geschäftsmäßig wirken. Wir denken, dass Sie auf ein Girlie Dress oder flippiges Outfit verzichten sollten (gilt auch unbedingt für Auszubildende). Wir raten Bewerbern, sich so zu kleiden, wie es in ihrem Berufsstand üblich ist. Ein Steuerberater sollte einen dunklen Anzug tragen und sollte im Gegensatz zum Modedesigner auf schrille Farben verzichten. Es sollten daher einige Regeln beim Bewerbungsfoto beachtet werden. Selbst Kleinigkeiten können fatale Folgen haben. Damit man die größten Fehler vermeidet, haben wir diese unter Makes and Dont´s noch einmal dargestellt. Â








