Berufsentscheidung
Im urspünglichen Sinne der “Berufung” geht es bei der Berufsentscheidung darum, herauszufinden, welche Tätigkeit, welche Arbeit die Richtige ist. Wer steht einem bei dieser Entscheidung bei? Eltern, Familie und Freunde, aber auch Nachbarn haben sicherlich Tipps und Ratschläge parat. Denn Jeder kann von eigenen Erfahrungen und Erlebnis berichten.
Es emphielt sich hierbei sich auf ein Ziel zu konzentrieren, die richtige Entscheidung fällt schwer doch sie muss getroffen werden. Oft ist es zudem der Fall, dass man sein Spezialgebiet erst nach Jahren erkennt. Also sollte die erste Berufswahl auf die eigenen Neigungen abgestimmt sein, der junge Mensch wird für die Feineinstellung noch Jahre Zeit haben. Sollte der erste Schritt getan sein, doch nicht als “ganz richtig” empfunden werden, muss sie dennoch nicht falsch sein. Diese Erfahrung als ein Zwischenschritt kann durchaus auch im späteren Leben seine Wirkung zeigen.
Tips and Facts
“Was soll ich werden? Wo kann ich meine Talente sinnvoll einbringen? Hat mein Traumjob überhaupt Zukunft?!” Mit diesen Fragen wird man oft konfrontiert. Und über die man sich wirkliche Gedanken machen sollte. Denn:
-Facts-
…die Arbeitslosenquote liegt bei 3,5 Mio.
…knapp 105 238 Unternehmensinsolvenzen wurden gemeldet
…Deinen erlernten Beruf musst Du über Jahrzehnte lang machen.
Die, die zuerst mit diesen Fragen in Verbindung kommen, sind die Abschlussgänger nach der 10ten Klasse. Viele überlegen sich mehrere Monate, gar Jahre vor dem Abschluss, was man werden und einem gefallen kann.
Was ist aber, wenn man gar nicht weiß, in welche Richtung man gehen könnte?
-Tips-
…eine Möglichkeit wäre, mehrere Praktika zu machen (sinnvoll ist, die nicht nach dem Abschluss zu machen, sondern z.B in den Schulferien) und vielleicht entdeckst Du dort Dein Talent.
…gehe auf verschiedene Berufsveranstaltungen, um Dich dort zu informieren.
…schreibe auf, was Dir Spaß macht und welche Talente/Eigenschaften Du besitzt und versuche einen Beruf zu finden, der dazu passt.
… falls Du die Möglichkeit hast (Fach-)Abitur zu machen, mach es! Erstens kommt jemand, mit Abitur weiter, als mit einem üblichen Abschluss. Und zweitens, hast Du paar Jährchen Zeit um Dich weiter zu orientieren.
…frag Familie, Bekannte und Freunde in welchem Beruf sie Dich sehen. Sie können Dich meistens besser einschätzen als Du Dich.
Was ist, wenn Du schon ungefähr weißt was Du machen willst, aber Du Dir nicht 100 % sicher bist, ob es die richtige Entscheidung ist?
Dafür wäre …
-Tips-
… ein Berufsgrundschuljahr ideal.
Was ist das?
Ein Berufsgrundschuljahr, oder auch Orientierungsjahr genannt, ist im Prinzip ein “Schnupperjahr”. Dort bekommst Du einen tieferen Einblick des Berufes, wie theoretisch sowohl auch praktisch. Dieser Crashkurs bietet Dir viele Anhaltspunkte, die Du in Deine Entscheidung mit einfließen lassen kannst.
Meistens ist das Jahr umsonst und kriegst, je nach dem, die Fahrkosten vergütet.
-Tips- für Medienbegeisterten
Wer sich für Medien im Allgemeinen interessiert, wäre im Werkstattjahr der “bm - gesellschaft für bildung in medienberufen” gut aufgehoben. Dort erlernst Du alles was im Bereich Medien zutun hat. Dieses Angebot wird staatlich finanziert.
Klickt einfach auf:
Wer nach all dem noch keine Ahnung hat, sollte zu einer Berufsberaterin gehen und sich von ihr helfen lassen. In Schulen halten sie des Öfteren Vorträge und begleiten die Schüler solange wie sie ihre Hilfe benötigen- natürlich kostenfrei.
Viel Glück !








